Technische Hinweise zu Dateiformaten für die Archivierung von Text- und Bilddokumenten

Deposit Grundsätzliches Ziel der Bayerischen Staatsbibliothek ist es, die Veröffentlichung möglichst vollständig und in originalgetreuer Form langfristig zu erhalten. Auf jeden Fall soll jedoch die Lesbarkeit der Daten gesichert werden. Die Lesbarkeit hängt entscheidend von den verwendeten Dateiformaten ab. Eine zukünftige Lesbarkeit kann nicht für die Vielzahl aller heute verwendeten Dateiformate garantiert werden. Deshalb beschränkt sich die BSB in der elektronischen Langzeitarchivierung auf wenige ausgewählte Dateiformate.

1) Bitte nutzen Sie entweder offene bzw. vollständig dokumentierte oder heute sehr verbreitete Formate:

Für Textdokumente:

dot PDF/A bzw. PDF ab Version 1.4, Schriften sind einzubetten und Bilder fest zu integrieren, kein Javascript - für Netzpublikationen im PDF-Format beachten Sie bitte auch unsere Empfehlungen zum Erzeugen von archivtauglichen PDF-Dateien.
dot XML-basierte Formate,
dot reine Textformate, etwa TXT und CSV.

Für Bilddokumente:

dot TIFF, möglichst ohne Komprimierung

2) Verzichten Sie auf Passwortschutz, jegliche Verschlüsselung oder Komprimierung der Dateien. Entfernen Sie dateiinterne Funktionsbeschränkungen.

Sollte Ihnen eine Ablieferung in den oben genannten Formaten nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Wir unterstützen Sie bei der Formatüberführung oder übernehmen gegebenenfalls die Konvertierung Ihrer Dateien.

Sollten in Zukunft aus Erhaltungsgründen weitere Konvertierungen notwendig werden, so wird die BSB diese von sich aus durchführen. Formale Änderungen können dabei nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Inhaltliche Änderungen an Ihren Publikationen werden jedoch auf keinen Fall vorgenommen.



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[29.03.2017]

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

[27.03.2017]

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort über die Bayerische Landesbibliothek Online abrufbar. [weitere Informationen]6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
Zum IIIF-WebangebotIIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

[21.03.2017]

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