Langzeitarchivierung von Netzpublikationen

Das Bibliothekarische Archivierungs- und Bereitstellungssystem (BABS 1, 2005 - 2007)

Das Bibliothekarische Archivierungs- und Bereitstellungssystem (BABS) wurde 2005 - 2007 im Rahmen eines explorativen Projekts der Bayerischen Staatsbibliothek und des Leibniz-Rechenzentrums entwickelt. Es vereinte eine heterogene organisatorische und technische Infrastruktur für die Langzeitarchivierung und Bereitstellung von elektronischen Publikationen unterschiedlicher Art.

Für Netzpublikationen (born digital) wurde ein abteilungsübergreifender Workflow konzipiert und umgesetzt, der von den ersten Kontakten zu den Produzenten zur Übernahme und Qualitätskontrolle der digitalen Objekte, über die formale und inhaltliche Erschließung schließlich zum Ingest ins Langzeitarchiv führte. Als Verwaltungssystem wurde das Digital Asset Management System DigiTool der Firma Exlibris adaptiert, den Archivspeicher bildete das Backup- und Archivsystem TSM beim Leibniz-Rechenzentrum.

Für Digitalisate des Münchener Digitalisierungszentrums wurde der Workflow zur Langzeitarchivierung den gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Quantität und Qualität angepasst. Die Archivierung im Backup- und Archivsystem TSM beim Leibniz-Rechenzentrum stellte den letzten Schritt im softwaregesteuerten, automatisierten Digitalisierungs-Workflow dar. Gemeinsam mit dem LRZ entwickelte Datenorganisationskonzepte machten die Archivspeicherung skalierbar, standardisierte Qualitätskontrollen erhöhten die Sicherheit der Archivierung.

Mit dem Ende der offiziellen Projektlaufzeit im Juni 2007 hat BABS den Projektstatus verlassen und ist in den Produktivbetrieb der Bayerischen Staatsbibliothek übergegangen. Die wesentlichen Ergebnisse wurden auf einem Workshop im Mai 2007 vorgestellt.

BABS1Eine Retrospektive zum Abschlussworkshop 2007

In Kooperation mit:

DFG

Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

DFG



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[29.03.2017]

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

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Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

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Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

[27.03.2017]

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

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Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort über die Bayerische Landesbibliothek Online abrufbar. [weitere Informationen]6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

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Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
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[21.03.2017]

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