Vertrauenswürdige und skalierbare Langzeitarchivierung (BABS2, 2009 - 2011)

BSBBSBZiel des Kooperationsprojekts der BSB und des LRZ war der Ausbau der im Rahmen des DFG-Projekts „Langzeitarchivierung von Netzpublikationen“ als Pilotsystem aufgebauten organisatorisch-technischen Infrastruktur - des Bibliothekarischen Archivierungs- und Bereitstellungssystems (BABS) - zu einem vertrauenswürdigen und skalierbaren digitalen Langzeitarchiv als Teil eines Netzwerks für den Erhalt digitaler Informationen in Deutschland. Den zentralen Orientierungspunkt für die Fortentwicklung und die Bewertungskriterien für die Evaluierung lieferte das Konzept der Vertrauenswürdigkeit von digitalen Langzeitarchiven nach nestor.

Vertrauenswürdigkeit bewertet die Qualität der Langzeitarchivierung und gewinnt im Zuge der Konsolidierung von Lösungen einen immer höheren Stellenwert. Neben der Identifizierung und Umsetzung geeigneter Verbesserungsmaßnahmen wurden insbesondere Erfahrungen mit der Anwendung innovativer Methoden zur Evaluierung vertrauenswürdiger digitaler Langzeitarchive gewonnen und weitergegeben. Aufgrund der veränderten bzw. sich in Überarbeitung befindlichen rechtlichen Vorgaben (Erlass zur Abgabe bayerischer amtlicher Veröffentlichungen bzw. Bayerisches Pflichtstückegesetz), der rasch wachsenden Zahl der wissenschaftlichen Online-Publikationen (Open Access und verlagsgebundene Materialien), den Verpflichtungen der BSB im Bereich der Sondersammelgebiete und der Nationallizenzen, der Aufgabe der Web-Archivierung sowie vor allem der in der BSB durchgeführten Projekte zur Massendigitalisierung, stieg die Zahl der zu archivierenden Objekte in den letzten Jahren enorm schnell und stetig an. Die BSB zählt im Bereich Archivierung mittlerweile zu den drei größten Anwendern des Archivsystems am LRZ. Diese Entwicklung warf die dringende Frage nach der Skalierbarkeit eines digitalen Langzeitarchivs und einer optimalen Speicherorganisation auf, die im Rahmen des Projekts ebenfalls evaluiert und verbessert werden sollte. Ein weiteres Projektziel war es, in Abstimmung mit anderen nationalen Akteuren weitergehende Ansätze für die Kooperation im Handlungsfeld Langzeitarchivierung in Deutschland zu entwickeln.

BABS2Der Abschlussbericht des Projektes [PDF]

BABS2Eine Retrospektive zum Abschlussworkshop 2011

In Kooperation mit:

DFG

Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

DFG



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

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1,2-millionstes Werk digitalisiert!

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Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

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Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

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6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

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[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

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Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
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[21.03.2017]

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