Bereitstellung von Multimedia-Objekten durch Emulation (2014-2016)

BSB Bibliotheken und Museen verfügen über einen großen Bestand an Multimediaobjekten, z.B. Lernsoftware, digitale Lexika, Simulationen, virtuelle Ausstellungen und Medienkunstwerke. Durch den rapiden technischen Wandel ist ein mit der Zeit steigender Teil dieser Bestände nicht mehr authentisch oder gar nicht mehr nutzbar — die Computerplattformen und Abspielgeräte, für die diese Objekte erstellt wurden, veralten und fallen aus. Dadurch ist ein Teil des kulturellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft gefährdet.

Das Forschungsprojekt EMiL konzentriert sich auf den Ansatz der Emulation zur Erhaltung der Langzeitverfügbarkeit der Multimediaobjekte, d.h. der Nachbildung älterer Betriebs- und Computersysteme, die für die Wiedergabe der Medienobjekte notwendig sind, mittels spezieller Software auf heutigen Plattformen. Die Emulation bietet hier den Erhalt der Information in ihrem ursprünglichen Kontext, und verspricht damit die Möglichkeit eines authentischen Zugriffs, den Erhalt signifikanter Eigenschaften und Funktionalitäten bei Multimediaobjekten. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines in verschiedenen Umgebungen nachnutzbaren Prototyps für ein Bereitstellungssystem für Multimediaobjekte durch Emulation. Dies beinhaltet die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen mit Schnittstellen zu Katalog- und Archivierungssystemen. Für EMiL werden bereits in früheren Forschungsprojekten entwickelte Konzepte und Komponenten im Bereich Emulation auf ihre Praxistauglichkeit hin evaluiert und durch Eigenentwicklungen ergänzt und optimiert. Im Fokus stehen die Nutzerfreundlichkeit, ein hoher Automatisierungsgrad sowie weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten. Die Produktivstellung wird durch die Erarbeitung eines nachhaltigen Betriebskonzepts vorbereitet.

In Kooperation mit:










Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

DFG



V. 4.2.1 de

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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[29.03.2017]

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

[27.03.2017]

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort über die Bayerische Landesbibliothek Online abrufbar. [weitere Informationen]6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
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[21.03.2017]

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