Entwicklung von Geschäfts- und Organisationsmodellen für die Langzeitarchivierung (2008)

BSBBereits heute ist der digitale Zugang zur kulturellen Überlieferung eine selbstverständliche Dienstleistung der klassischen Gedächtnis- organisationen geworden. Nicht mehr nur kleinere Projekte zur Digitalisierung besonderer wissenschaftlicher und ästhetischer Werte aus den Beständen der Organisationen werden realisiert, der Trend geht mehr und mehr weg von reiner Boutique- hin zur Massendigitalisierung mit Tausenden von Titeln. Die Verfügbarkeit dieser Inhalte auf Dauer zu gewährleisten, ist eine der vordringlichen Aufgaben kulturbewahrender Organisationen. Dazu bedarf es nicht nur nachnutzbarer technischer Lösungen, sondern auch tragfähiger organisatorischer, rechtlicher und finanzieller Modelle, die in einer Strategie für die Langzeitarchivierung digitaler Daten in Einklang gebracht werden müssen.

Zu diesem Zweck hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Maßnahme „Langfristarchivierung digitaler Publikationen” die Studie „Entwicklung von Geschäfts- und Organisationsmodellen zur Langzeitarchivierung digitaler Objekte aus DFG-geförderten Digitalisierungsprojekten” in Auftrag gegeben. Die Studie wurde in Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek und des Instituts für Softwaretechnologie der Universität der Bundeswehr München durchgeführt. Ziel war es, darzustellen, wie für den langfristigen Erhalt von Digitalisaten Organisations- und Geschäftsmodelle konzipiert und realisiert werden können, sowie weiteren Forschungs- und Förderbedarf aufzuzeigen.

StudieStudie "Entwicklung von Geschäfts- und Organisationsmodellen für die Langzeitarchivierung" [PDF].

StudieAnlagen zur Studie [PDF].

StudieAbstract "Development of Organisational and Business Models for the Long-Term Preservation of Digital Objects" [PDF] in den „Proceedings of The Fifth International Conference on Preservation of Digital Objects“ (IPRES 2008).

In Kooperation mit:

Universität der Bundeswehr München

Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

DFG



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[29.03.2017]

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

[27.03.2017]

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort über die Bayerische Landesbibliothek Online abrufbar. [weitere Informationen]6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
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[21.03.2017]

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