BSB

Langzeitarchivierung von Websites durch Gedächtnisinstitutionen: Entwicklung eines Servicemodells auf Grundlage praktischer Erfahrungen


Bis 2016 führte das Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt Langzeitarchivierung von Websites durch Gedächtnisinstitutionen: Entwicklung eines Servicemodells auf Grundlage praktischer Erfahrungen durch.

Projektziele waren die Entwicklung eines exemplarischen Sammel- und Archivierungsprofils für Websites, Verbesserungen bei den Ergebnissen des Harvesting-Verfahrens und der Qualitätskontrolle sowie die Auseinandersetzung mit Erhaltungsstrategien für Webarchive. Anhand einer repräsentativen Auswahl von forschungsrelevanten Websites aus dem In- und Ausland wurde zudem die Machbarkeit der retrospektiven Archivierung von bereits erschlossenen Internetressourcen untersucht. Die Entwicklung und Umsetzung eines am wissenschaftlichen Bedarf orientierten kooperativen Servicemodells, mit dem die an der Bayerischen Staatsbibliothek bereits aufgebauten Infrastrukturen für die Webarchivierung ausgebaut und von anderen Institutionen nachgenutzt werden können, wurde zusammen mit dem Pilotpartner Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUB) getestet.

Mit der Veröffentlichung der wichtigsten und auf Nachnutzung ausgelegten Projektergebnisse sowie gezielter Öffentlichkeitsarbeit sollen die nationalen Aktivitäten im Bereich der Websitearchivierung gezielt befördert werden.

Übersicht über die veröffentlichten Projektergebnisse:

Mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

DFG



V. 4.2.1 de

zur Homepage der BSB

dsa_logo

Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.200.613Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[29.03.2017]

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

1,2-millionstes Werk digitalisiert!

Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann ab sofort online komplett durchgeblättert werden. [zum Stundenbuch]1,2-millionstes Werk digitalisiert!

[27.03.2017]

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die 123 hochkarätige Exponate zeigt. [weitere Informationen]Die Reformation in Bayern – digital, regional, vielfältig

[27.03.2017]

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort über die Bayerische Landesbibliothek Online abrufbar. [weitere Informationen]6 000 Tondokumente aus 229 Orten: Sprechender Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald geht online

[27.03.2017]

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

IIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

Content Sharing mit dem IIIF-Standard (IIIF – International Image Interoperability Framework): Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) stellt heute in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte Objekte – über 4.000 mittelalterliche Handschriften und 8.000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard bereit. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder der University Library in Stanford stammen können. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.
Zum IIIF-WebangebotIIIF: Wertvolle Inhalte präsentieren, teilen und bearbeiten

[21.03.2017]

zur Homepage des MDZ