Workshop Die Archivierung des Web als Mittel des digitalen Bestandsaufbaus: Eine Standortbestimmung.

Die Archivierung des Web als Mittel des digitalen Bestandsaufbaus: Eine Standortbestimmung.

Termin:
10.03.2016, 11.00 - 16.30 Uhr

Ort:
Bayerische Staatsbibliothek,
München, Ludwigstraße 16,
Friedrich-von-Gärtner-Saal

Veranstalter:
MDZ/dLZA/DC

Organisatorischer Ansprechpartner:
Tobias Beinert
+49-89-28638-2850
Tobias.Beinert[ a t ]bsb-muenchen.de


Informationen

Die Sammlung und Archivierung von Websites hat sich seit Ende der 1990er-Jahre in einer Reihe von kulturbewahrenden Einrichtungen weltweit zu einem neuen Tätigkeitsfeld entwickelt. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich ein stetig wachsender Teil an wissenschaftlich relevanten Veröffentlichungen ausschließlich in digital generierten Erscheinungsformen manifestiert. Einen konzeptionellen Mosaikstein in der durchaus komplexen und umfassenden Aufgabe von Bibliotheken, Archiven und Forschungseinrichtungen den für die Wissenschaft relevanten digitalen Output zu erfassen und zu archivieren, kann dabei die Webarchivierung bilden. Zum Abschluss des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts "Langzeitarchivierung von Websites durch Gedächtnisinstitutionen" wurde am 10.03.2016 in München der Stand der Websitearchivierung als Mittel des digitalen Bestandsaufbaus in Deutschland ausführlich beleuchtet.

Neben den zentralen Erkenntnissen des Projekts, insbesondere im Hinblick auf den Aspekt der Kooperation, die von der Bayerischen Staatsbibliothek und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky präsentiert wurden, gab auch die Deutsche Nationalbibliothek einen Einblick in die Erfahrungen ihres ersten Crawls der .de-Domain. Des Weiteren berichteten das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg und die Hanns-Seidel-Stiftung von der Praxis einer verteilen Aufgabenwahrnehmung bei der Archivierung von Internetressourcen bzw. Inhalten aus sozialen Netzwerken. Neue Perspektiven lieferte ein Vortrag aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, der über das klassische Harvesting hinausgehende Verfahren zur Sicherung von Webpräsenzen darstellte, sowie eine Präsentation zu Nutzungsszenarien von Webarchiven aus der Sicht den Wissenschaften.



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.197.540Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[23.01.2017]

Bildähnlichkeitssuche recherchiert in 43 Millionen Bildern nach ähnlichen Motiven

Bildähnlichkeitssuche recherchiert in 43 Millionen Bildern nach ähnlichen Motiven

Die Bayerische Staatsbibliothek vergrößert erneut ihr digitales Angebot. Nutzer aus Wissenschaft und Forschung können ab sofort mit der neuen Version der Bildähnlichkeitssuche alle bis heute vorhandenen Digitalisate – also ca. 1,2 Millionen Bände mit rund 270 Millionen Buchseiten und 43 Millionen Bildern – nach ähnlichen Motiven und Bildern durchsuchen. Dabei werden Illustrationen mittelalterlicher Bibelhandschriften ebenso berücksichtigt wie Fotos aus Boulevardzeitungen der 1920er Jahre. Die Ähnlichkeitssuche fördert auf diese Weise unbekannte, ungewöhnliche und oftmals überraschende Bezüge zwischen unterschiedlichsten Werken aus verschiedenen Epochen zu Tage. Das Angebot wird vom Münchener Digitalisierungszentrum betreut und steht auch für mobile Endgeräte zur Verfügung.

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Zur BildähnlichkeitssucheBildähnlichkeitssuche recherchiert in 43 Millionen Bildern nach ähnlichen Motiven

[18.01.2017]

Das Historische Lexikon Bayerns: Über eine Million Seitenzugriffe im Jahr 2016

Das Historische Lexikon Bayerns: Über eine Million Seitenzugriffe im Jahr 2016

Das vom Münchener Digitalisierungszentrum technisch betreute Historische Lexikon Bayerns (HLB) kann eine erfolgreiche Bilanz ziehen: 2016 hat das Online-Lexikon mit über einer Million Seitenzugriffen einen Rekord verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um ca. 40 Prozent. Und auch die Besucherzahlen stimmen. Über 630 000 Nutzerinnen und Nutzer aus aller Welt haben 2016 unter www.historisches-lexikon-bayerns.de das umfassende Informationsangebot zur bayerischen Geschichte in Anspruch genommen – so viele wie noch nie.

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Zum Historischen Lexikon BayernsDas Historische Lexikon Bayerns: Über eine Million Seitenzugriffe im Jahr 2016

[18.01.2017]

Neuzugänge in bavarikon im Januar 2017

Neuzugänge in bavarikon im Januar 2017

Neuzugänge in unserem Portal bavarikon im Januar: Fünf neue 3D-Objekte, darunter eine Bügelfibel, eine Gesichtsmaske für Reiterkampfspiele und eine Statuette des Herkules, sowie 64 Musikalische Cimelien, u. a. von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und zahlreichen anderen Komponisten.Neuzugänge in bavarikon im Januar 2017

[16.01.2017]

Literaturportal Bayern präsentiert literarische Glanzlichter der Bayerischen Staatsbibliothek

Literaturportal Bayern präsentiert literarische Glanzlichter der Bayerischen Staatsbibliothek

In einer eigenen Reihe stellt die Redaktion des Literaturportals Bayern literarische Schätze aus dem Archiv der Bayerischen Staatsbibliothek vor: ausgewählte Höhepunkte, die in ihrer Entstehung, Überlieferung und Wirkung einen Bezug zu Bayern haben und in die Literaturgeschichte eingegangen sind. Spannweite und Vielfalt dieser Literatur aus zwölf Jahrhunderten lassen sich aus digitalisierten Handschriften, Drucken, Manuskripten und Briefen exemplarisch ablesen, die im Kulturportal bavarikon versammelt sind. Eine Auswahl wird im Blog des Literaturportals präsentiert. Bisher wurden vier literarische Schätze aus der Bayerischen Staatsbibliothek vorgestellt: Das Wessobrunner Gebet, der Ehrenbrief von Jakob Püterich von Reichertshausen, die Kunst Ciromantia von Johannes Hartlieb, sowie ein Brief Kaspar Hausers an Magdalena von SchultesLiteraturportal Bayern präsentiert literarische Glanzlichter der Bayerischen Staatsbibliothek

[12.12.2016]

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