Archivierung der Digitalisate am Münchener Digitalisierungszentrum


1. Allgemeine Informationen

Das Münchener Digitalisierungszentrum verfügt seit 2004 mit der "Zentralen Erfassungs- und Nachweisdatenbank für Digitalisate" über einen maßgeschneiderten, skalierbaren und leistungsfähigen Workflow. Alle anfallenden Bearbeitungs-, Bereitstellungs- und Archivierungsprozesse werden weitgehend automatisch gesteuert, so z. B. Auftragsverwaltung, Image-Konversion, Erschließung, Katalognachweis, Bereitstellung und Langzeitarchivierung der Digitalisate.

BSBAlle Systemkomponenten wurden auf Open-Source-Basis realisiert und innerhalb einer verteilten, plattformunabhängigen Hard- und Software-Architektur umgesetzt. XML-Frameworks ermöglichen optional eine Erschließung der Digitalisate durch Suchfunktionen sowie eine logische Gruppierung und Einbindung in übergeordnete Themenportale.

Der Workflow umfasst u. a. folgende Schritte:
1) Erfassung des Digitalisierungsauftrags, Katalogisierung, Vorbereitung
2) Scannen (1:1 in Bezug auf das Originalformat)
3) Qualitätskontrolle und Korrektur
4) Erstellung der Präsentationsderivate (JPGs für die Web-Präsentation)
5) Manuelle und automatische Erschließung, OCR-Bearbeitung
6) Erfassung technischer Metadaten
7) Vergabe eines URN (Uniform Resource Name)
8) Erfassung technischer Metadaten
9) Verlinkung des Digitalisats im Katalog
10) Freigabe zur Web-Publikation
11) Erstellung des Archivpakets, Archivierung aller Daten (Ingest)
12) Dokumentation (Archivierungsprotokoll)

Für jedes Digitalisat werden folgende Daten archiviert:

Der Umfang eines archivierten Digitalisats hängt von der Größe des ursprünglichen Werkes und vom Erschließungsgrad ab. Beispielsweise wird aus einem Buch mit 300 Seiten ohne weitere inhaltliche Erschließung ein Archivpaket von ca. 900 bis 1200 Dateien. Sind zusätzlich OCR-Daten vorhanden, kann die Zahl der Dateien auf 1500 bis 1800 steigen. Die Größe des Werkes in Megabyte hängt vom Ausgangsformat und von Dateiformat ab, welches für die Master-Dateien gewählt wurde. Sie beträgt in der Regel mehrere Gigabyte

2. Der Digitalisierungsworkflow im Überblick

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Workflow



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Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.937.181Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

[27.06.2017]

20 Jahre innovative digitale Bibliotheksdienstleistungen. Bayerische Staatsbibliothek feiert Jubiläum ihres Münchener Digitalisierungszentrums

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Über 1,9 Millionen digitalisierte Bände, die größte Scanner-Flotte aller deutschen Kultureinrichtungen, Innovationsprojekte wie die Bildähnlichkeitssuche, das Zeitungsportal digiPress, Apps, 3D-Digitalisierung, neue Präsentationssysteme für Digitalisate, Kooperationen mit Google, den Stanford University Libraries oder der Fraunhofer-Gesellschaft und vieles mehr kennzeichnen die Digitalisierungsstrategie der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Nun feiert sie das 20-jährige Bestehen ihres Münchener Digitalisierungszentrums (MDZ). Das Jubiläum wird am Dienstagabend, 27. Juni 2017, mit einem Festakt in der Bayerischen Staatsbibliothek begangen.
www.bsb-muenchen.dezur vollständigen Pressemitteilung der BSB20 Jahre innovative digitale Bibliotheksdienstleistungen. Bayerische Staatsbibliothek feiert Jubiläum ihres Münchener Digitalisierungszentrums

[26.06.2017]

Neu in bavarikon im Juni 2017: Der Knabe mit Gans als 50. Objekt in 3D, Münzen, Geldscheine und Handschriften

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Auch im Juni hat bavarikon wieder zahlreiche Neuzugänge zu verzeichnen. Darunter befindet sich mit dem Knaben mit Gans aus der Glyptothek das inzwischen fünfzigste 3D-Modell in bavarikon insgesamt. Neu hinzugekommen sind außerdem 420 Münzprägungen von Städten, Bistümern und Fürstentümern in Bayern bis 1803 aus der Staatlichen Münzsammlung München, 91 Geldscheine der HVB Stiftung Geldscheinsammlung, sowie 5 Handschriften im Kontext des Projektes "Zimelien der UB Augsburg - Oettingen-Wallerstein II".Neu in bavarikon im Juni 2017: Der Knabe mit Gans als 50. Objekt in 3D, Münzen, Geldscheine und Handschriften

[26.06.2017]

Digitale Suche im historischen Blätterwald: Unser Zeitungsportal digiPress

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Wir haben im Mai unser digitales Angebot erweitert. digiPress widmet sich der Präsentation digitalisierter Zeitungen. Die in dort präsentierten Printmedien reichen vom 17. Jahrhundert bis vorwiegend in die 1920er Jahre. Schwerpunkt – und gleichsam Sammlungsschwerpunkt der Bayerischen Staatsbibliothek – sind bayerische Zeitungen ab dem 17. Jahrhundert, einzigartige Titel wie Revolutionszeitungen aller politischen Richtungen (1848/49), Parteizeitungen unterschiedlichster Couleur, katholische Presse in Bayern, Verbands- und Vereinszeitungen sowie humoristisch-satirische Blätter. Zahlreiche der in digiPress verfügbaren Zeitungen sind von überregionaler Bedeutung. Insgesamt umfasst der Zeitungsbestand der Bayerischen Staatsbibliothek 5.250 Zeitungstitel. Damit verfügt sie über eine der größten Zeitungssammlungen in Deutschland. Bis Jahresende wird das Rechercheportal seinen Umfang fast verdreifachen: von aktuell 340 auf mehr als 1.000 urheberrechtsfreie historische Zeitungstitel.Digitale Suche im historischen Blätterwald: Unser Zeitungsportal digiPress

[23.05.2017]

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